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 l Grundaspekte l Abzeichen l Wettkämpfe
 l
Bewertung l Kampfgericht  l Spezielles
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1. Warum das Ganze ?

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Das „Akro4Kids" –Programm soll einen sehr einfachen Weg anbieten, um die Sportakrobatik für Kinder, Jugendliche, Lehrer, Übungsleiter, Lehrwarte und Trainer greifbar und erlebbar zu machen. Akro4Kids erweitert das Breitensportangebot des Österreichischen Fachverbandes für Turnen (ÖFT).

 

2. Akro4Kids kurz erklärt

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Sportakrobatik ist eine kombinierte Sportart, die NIE alleine, sondern immer mit mindestens einem Partner oder in Gruppen betrieben wird. Bodenturnen, viele Arten von choreografischen Sprüngen und Drehungen und natürlich auch die akrobatischen Partnerelemente bilden die Basis für diesen vielseitigen Sport.

 

3. Grundaspekte der Sportakrobatik

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3.1. Angewandte Haltungsschulung


Richtiges Stehen, Gehen oder Heben ist heute keine Selbstverständlichkeit. Oder Körperspannung: ein oft verwendeter und doch so abstrakter Begriff, der den Schülern nur schwer erleb- und begreifbar gemacht werden kann. Da viele akrobatische Übungen nur mit richtiger Körperhaltung gelingen können, sind die Haltungsschulung und die Körpererfahrung integrierte Bestandteile der Sportakrobatik.

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3.2. Soziale Aspekte


Das gemeinsame Erarbeiten und Üben erfordert ein hohes Maß an Kommunikation und baut Berührungsängste ab. Das Miteinander steht in jeder Beziehung im Vordergrund, viele Erfolgserlebnisse werden erst durch den Partner ermöglicht. Auch leistungsschwächere Schüler lassen sich in Gruppen problemlos einbauen. Ein Effekt, den es sonst eigentlich in fast keiner anderen Sportart gibt: der „Spitzenturner“ und das „Dickerchen“ stehen gemeinsam auf der Bühne!

 

3.3. Schul- und breitensportliche Aspekte


Leistungsmöglichkeiten durch die Unterstützung des Partners, die großen Vielfalt an Variationen und die gute Anpassungsfähigkeit an das individuelle Leistungsvermögen der Schüler und Sportler prädestinieren die Sportakrobatik für den Schul- und Breitensport. Die besondere Attraktivität der Übungen und der damit zu erreichende positive Effekt bei Zuschauern können eine Belebung von Darbietungen, Shows und Schulaufführungen ermöglichen.

 

4. Akro4Kids als Abzeichen

 

Jeder Teilnehmer muss in allen drei Kategorien (Balance, Tempo, Kombination) gemeinsam mit seinem bzw. seinen Partner/n zwei der vorgesehenen Elemente zeigen. Als bestanden gilt eine sicher geturnte Ausführung der Grobform. („man erkennt eindeutig, welche Übung das ist“). Im Zweifelsfall ist vom Prüfer (Sportlehrer, Übungsleiter, etc.) FÜR die Formation zu entscheiden.

 

Über die Kategorie des bestandenen „Akro4Kids“-Abzeichens entscheidet die leichteste der gezeigten Übungen. Beispielsweise bedeutet 5x Silber und 1x Bronze insgesamt „nur“ Bronze. Die Nummern der Übungen innerhalb der drei Kategorien (Bronze, Silber, Gold) haben fürs „Akro4Kids“ als Abzeichen keine direkte Bedeutung. Sie sind für Wettkämpfe wichtig. Es ist also beim Abzeichen reglementtechnisch egal, ob man Silber mit 4x Übung 5 oder bspw. mit 4x Übung 6 erreicht.

 

5. Akro4Kids als Wettkampf

 

5.1. Inhalte und Ziele dieses Reglements


Das vorliegende Angebot schafft die Möglichkeit von Wettkämpfen mit vereinfachten Bewertungsformen anhand des „Akro4Kids“-Übungsgutes. Dabei wird vor allem der persönlichen Leistung und ganz besonders dem Teamgedanken Rechnung getragen. Nicht die schwierigste, sondern die Stabilität der Übung sowie die Zusammenarbeit mit dem/den Partner/n ist das Ziel.

 

5.2. Möglichkeiten

Variable Wettkämpfe für Schulen und Vereine:

Diese können der jeweiligen Situation durch beliebige Teilnehmeranzahl flexibel angepasst werden (Einzel- und/oder Mannschaftswertung).

Gebundene (über)regionale Wettkämpfe:

Zum Beispiel Bezirks-, Landes- und Bundeswettkämpfe für Schulen oder Vereine. Hier sind die folgenden Richtlinien in den Ausschreibungen verpflichtend zu berücksichtigen.

 

5.3. Grundlagen

 

Die Einteilung erfolgt in Leistungsklassen, wobei Alter und Geschlecht der Schüler keine Bedeutung haben. Es gibt keine Vorschriften über die Zusammenstellung von Formationen.

 

Paare
Gruppen

===>

1.-4. Schulstufe
5.-8. Schulstufe
9.-12./13. Schulstufe

===>

Bronze (Ü1-Ü4)
Silber (Ü4-Ü7)
Gold (Ü7-Ü9)
Top Gold (Ü10)

 

Ein Schüler/Sportler darf nur einmal starten (Doppelstarts sind verboten). Weiters müssen alle Partner aus der gleichen Schule kommen. Jedoch ist nichts dagegen einzuwenden, wenn z.B. eine Formation aus der 3. und 5. Schulstufe zusammen gesetzt ist. Ein Altersunterschied von maximal 4 Jahren darf nicht überschritten werden.


Alle Übungen sind auf mindestens 6 bis 8 Matten zu turnen (Ausnahme Top Gold).


Der etwaige Besitz eines „Akro4Kids“ - Abzeichens in Gold, Silber oder Bronze steht mit den ausgewählten Wettkampfübungen in keinerlei Zusammenhang.

 

5.4. Anforderungen

 

Um einer Leistungsklasse zugeordnet zu werden, muss das Paar oder die Gruppe jeweils zwei verschiedene Balanceelemente, zwei verschiedene Tempoelemente und zwei verschiedene Kombinationsübungen dieser Leistungsklasse (Bronze, Silber, Gold oder Top Gold) turnen.

 

5.5. Bewertung

 

Die Bewertung beginnt mit dem Betreten und endet mit dem Verlassen der Matte. Die zwei Balance- und Tempoübungen werden unmittelbar hintereinander geturnt, aber getrennt bewertet. Die zwei Kombinationen werden getrennt geturnt. Die Wertung besteht aus Grundpunkten (GP) und Zusatzpunkten (ZP)

Grundpunkte (GP)

Diese ergeben sich aus der Kategorie der geturnten Übungen (z.B.: Übung 5, daher 5 Grundpunkte). Bei der Vergabe muss beachtet werden:

l die Punkte werden immer unabhängig von der Ausführung vergeben.
l die Übung muss der Bewegungsstruktur annähernd, jedoch sicher entsprechen.
l die vorgegebene Reihenfolge von Kombinationen muss eingehalten werden.

l eine Balance-Übung muss in der Endposition drei Sekunden gehalten werden
l (kein langsames Umfallen).

l Die Übung darf keine Gefährdung für Gesundheit und Sicherheit darstellen (dem
l Hasardieren ist unbedingt entgegen zu wirken).
l fehlt ein vorgeschriebener Teil (oder wird einer zu viel geturnt), wird die Übung
l als ungültig bewertet und darf ein Mal (1x) wiederholt werden. Die Grundpunkte
l können beim zweiten Versuch noch vergeben werden, aber keine Zusatzpunkte.
l Bei Top-Gold MUSS die Übung die geforderten Pflichtteile enthalten.
l Abzüge von den Grundpunkten sind unmöglich. Entweder erhält man die volle
l Grundpunktzahl zuerkannt, oder eine Nullerwertung.

Zusatzpunkte (ZP)

Werden von den Kampfgerichten für Sicherheit, Technik, Ausführung, Bewegungsfluss und Koordination vergeben. Für jede „Akro4Kids“ – Übung können bis zu 4 Zusatzpunkte vergeben werden. Davon ausgenommen ist die Top-Gold-Klasse. Die Zusatzpunktevergabe ergibt sich aus der Bewertung folgendem Schlüssel:

 

 

Balance

Tempo

Kombination

Bronze

1,50 Sicherheit

1 Sicherheit

1 Sicherheit

1,25 Technik

1 Technik

1 Technik

1,25 Ausführung

1 Ausführung

1 Ausführung

 

1 Bewegungsfluss

1 Koordination

Silber

1 Sicherheit

1 Sicherheit

1 Sicherheit

1 Technik

1 Technik

1 Technik

1 Ausführung

1 Ausführung

1 Ausführung

1 Variation im Aufstieg

1 Bewegungsfluss

1 Koordination

Gold

1 Sicherheit

1 Sicherheit

1 Sicherheit

1 Technik

1 Technik

1 Technik

1 Ausführung

1 Ausführung

1 Ausführung

1 Variation im Aufstieg

1 Bewegungsfluss

1 Koordination

Top Gold

1 Sicherheit

1 Sicherheit

2,50 Sicherheit

1 Technik

1 Technik

2,50 Technik

1 Ausführung

1 Ausführung

2,50 Ausführung

1 Aufstiegvariation

1 Bewegungsfluss

2,50 Koordination

 

Sicherheit: kontrolliertes Turnen, dem Können angepasste Risikobereitschaft


Technik: Schonung des/der Partner/s durch optimalen Krafteinsatz, größtmögliche Annäherung an die allgemein gültige Idealform.


Ausführung: Haltung, subjektive Leichtigkeit.


Bewegungsfluss: runde, dynamische Bewegung ohne Bewegungsabbruch oder Tempowechsel


Koordination: synchrones Turnen, Harmonie der Bewegung, Harmonie mit dem Partner.


Die Bewertung der Zusatzpunkte ist in 0,1 Punkte-Schritte möglich. Sie werden dazu gezählt und nicht abgezogen.

 

Es sind einfache choreographische und bodenakrobatische Elemente wie Sprünge, Drehungen oder Rollen erlaubt, um zur Ausgangsposition (Beginn der Übung) zu gelangen, aber keine akrobatischen Übungen (siehe oben: Übung zuviel geturnt). Dasselbe gilt für Abgänge bzw. das Ende von Übungen.

Balance: Die abgebildeten Paar- oder Gruppenübungen sind in ihrer Endposition drei Sekunden zu halten (kein langsames Umfallen). Sicherer und kontrollierte Auf- und Abbau sind Bestandteile jeder Übung.

Tempo: Runde, auf alle Partner harmonisch abgestimmte Bewegungen sollen die Einzelübungen zu einer Einheit werden lassen. In der Endposition „Stand“ muss zwei Sekunden verharrt werden (Ende der Übung deutlich sichtbar.
 

Kombination: Die Kombination ist eine Mischung aus Balance-, Tempo-, choreogra-fischen Sprüngen und Drehungen, die in Verbindung mit Bodenturnenelementen usw. letztendlich zu einer Kürdarbietung (Top Gold Übung 10) mit Musik führen sollen.
 

Zweifelsfälle: Im Zweifelsfall ist sowohl bei der Vergabe der Grundpunkte, als auch bei der Vergabe der Zusatzpunkte FÜR die Formation zu entscheiden!

 

6. Das Kampfgericht und seine Aufgaben

 

Nach Möglichkeit soll jedes Kampfgericht aus zwei Personen bestehen.

 

6.1. Überprüfung der Matten

 

Überprüfung der Matten auf ordnungsgemäße Lage (Spalten, Stolperstellen) u.ä. Im Beanstandungsfall sind die Mängel zu beheben.

 

6.2. Sicherheitsvorsorge

 

Veranlassung und Kontrolle, damit immer jemand zum Sichern und/oder zum Helfen bereit steht (siehe Anhang für die Definition von Sichern und Helfen).


Wird beim Einturnen erkannt, dass eine Übung ein hohes Risiko darstellt, sind sowohl die Betreuer, als auch die einzelnen Formationen darauf hinzuweisen, dass lt. Pkt. 5 die Grundpunkte nur anerkannt werden, wenn die Übung keine Gefahr für die Formation darstellt. Der Formation ist ggf. ohne Benachteilung das Recht auf die Wahl einer anderen Übung einzuräumen. Diese muss aber vor dem Übungsbeginn bekannt gegeben werden.

 

6.3. Vergabe der Grundpunkte

 

Die Entscheidung, ob die gezeigte Übung den vorgeschriebenen Anforderungen entspricht und somit die Vergabe der Grundpunkte erfolgen kann (siehe Pkt. 5) oder ob die Übung zu wiederholen, bzw. mit 0 Punkten zu bewerten ist, obliegt dem Kampfgericht (siehe dazu auch Pkt. 7).

 

6.4. Vergabe der Zusatzpunkte

Festlegung für Sicherheit, Technik, Ausführung, Bewegungsfluss und Koordination anhand des angeführten Grundprinzips (siehe Pkt. 5). Bei Uneinigkeit der beiden Kampfrichter ist der auf den nächsten Zehntelpunkt aufgerundete Mittelwert zu verwenden.


Bsp: KaRi A: 3.5 Pkt., KaRi B: 4.0 Pkt. Das ergibt einen Mittelwert von 3,75 Pkt., daher beträgt die Zusatzpunkte-Endnote 3,8 Pkt.


Die Differenz zwischen den Kampfrichtern darf nicht mehr als einen Punkt betragen.

 

6.5. Eintragung im Wertungsblatt

 

Im Wertungsblatt sind die Grundpunkte zu bestätigen und die Zusatzpunkte einzutragen (siehe Anhang).

 

7. Sonstiges

 

7.1. Text vor Bild:

 

Im Zweifelsfall über die Auslegung ist der Übungstext der Übungszeichnung vorzu-ziehen („Text vor Bild“). Wenn aus dem Übungstext keine konkrete Ausführungs- und/oder Bewegungsanweisung hervorgeht, kann diese frei gewählt werden.

 

7.2. Sichern und Helfen:

 

Sichern ist erlaubt, um der Formation im Bedarfsfall helfen zu können. Bei Hilfestellung ist die Übung allerdings ungültig und wird mit 0 Punkten bewertet (siehe Anhang).

 

7.3. Übungswiederholung:

 

Eine Übung kann wiederholt werden, wenn sie vom Kampfgericht für ungültig erklärt wurde (siehe Punkt 5). Allerdings kann eine Übung nur ein Mal (1x) wiederholt wer-den. Es kann die gleiche Übung wiederholt oder auch eine andere gewählt werden.


Jeder zweite Versuch (Wiederholung oder andere Übung) ist mit 0 Zusatzpunkten zu bewerten, d.h., in diesem Fall können nur die Grundpunkte vergeben werden. Mit dieser Vorschrift soll riskantes Turnen verhindert werden. Die Formationen, Betreuer oder Übungsleiter sollen von vornherein eine leichtere Übung ohne Risiko wählen, bei der die Zusatzpunkte sicher erreicht werden können.

 

7.4. Balance und Dehnungselemente:

 

Alle Halteteile und Dehnungselemente müssen erkennbar fixiert und mindestens drei Sekunden gehalten werden.

 

7.5. Sturz:

 

Der zum Sturz führende Übungsteil wird vom Kampfgericht anerkannt: Die Übung kann fortgesetzt, Zusatzpunkte für Bewegungsfluss können aber nicht mehr vergeben werden.


Der zum Sturz führende Übungsteil wird vom Kampfgericht nicht anerkannt: nur dieser Teil ist zu wiederholen und die Übung kann fortgesetzt werden. Allerdings können keine Zusatzpunkte mehr vergeben werden.


Nach dem zweiten Sturz ist die Übung abzubrechen und mit null Punkten zu bewerten (keine Grundpunkte- und keine Zusatzpunkte). Eine zusätzliche Übungswiederholung ist in diesem Fall nicht mehr gestattet.

 

7.6. Bekleidungsvorschriften:

 

Trainingsanzüge und „weite“ Sportbekleidung sind aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Fußbekleidung: Entweder Gerätturn-/Gymnastikschuhe, Socken oder barfuss. Mannschaften und Formationen müssen einheitlich oder aufeinander abgestimmt gekleidet sein. Sonst bestehen keine Einschränkungen.

 

7.7. Unstimmigkeiten:

Diskussionen zwischen Mannschaftsführern und Kampfrichtern sind während des Wettkampfes verboten. Formale Unstimmigkeiten (z.B. Anerkennung der Grundpunkte) sind ggf. über die Wettkampfleitung zu regeln.

 

8. Top Gold

 

Zum Erlangen von Top-Gold muss folgendes geturnt werden:

l   Balance Ü10

l   Tempoübung Ü10

l    Kombination Ü10: Dies ist eine Kür mit Musik (Instrumental), die diese Elemente
l   enthalten muss:

l    1 Handstützüberschlag

l    1 Balanceübung aus Gold

l    1 Übungsverbindung (mindestens 2 Balanceübungen)

l    2 Tempoübungen aus Gold

l    Choreographie (Sprünge, Drehungen)

l     Musik: max. 2.30 min


Nähere Informationen zu den speziellen Anforderungen einer Kür sind dem "Österreichischen Handbuch der Sportakrobatik - Schülerklasse" zu entnehmen.

 

Balance- und Tempoübung 10 werden einzeln geturnt und einzeln bewertet. Alle weiteren Übungen in der Kür müssen zumindest dem Schwierigkeitsgrad der Übung 5 entsprechen.

 

9. Spezielle Anforderungen und
9. Auslegung der Übungen

 

9.1. Paare

 

U = Unterpartner     O = Oberpartner

 

Übung 1: BRONZE

Balance

Die Beine von O müssen im rechten Winkel zu seiner Hüfte sein

Tempo

Beidbeiniger Absprung von O

 

Übung 2: BRONZE

Balance

O steht auf den Schulternblättern und auf dem Becken des Unterpartners

Tempo

Beidbeiniger Absprung des Oberpartners

 

Übung 3: BRONZE

Balance

Die Schultern vom O müssen gerade über den Knien des Unterpartners sein

 

Übung 4: BRONZE und SILBER

Übung 5: SILBER

Tempo

Ausgangsposition von U ist von der Bankstellung oder vom Knien weg

 

Übung 6: SILBER

Balance

Aufgang frei wählbar – gehockt oder gestreckt gezogen

Tempo

Keine Berührung des Partners

 

Übung 7: SILBER und GOLD

Balance

Handfassung beim Aufgang frei wählbar

Tempo

Die Beine von O sind gestreckt. Es wird Hüfte an Hüfte gerollt.

 

Übung 8: GOLD

Balance

Aufgang frei wählbar

Tempo

Die Hüfte des Oberpartners muss in der Schulterhöhe des Unterpartners sein

 

Übung 9: GOLD

Balance

Unterpartner kann auch im Ausfallschritt stehen – ACHTUNG! Kein Hohlkreuz des U

Tempo

Die Beine des Oberpartners müssen gestreckt sein


Übung 10: TOP GOLD

Balance

Aufgang frei wählbar – gehockt oder gestreckt gezogen

Tempo

Salto kann gehockt, gebückt oder gestreckt ausgeführt werden.

 

9.2. Gruppen

 

U = Unterpartner     O = Oberpartner     M = Mittelpartner

 

Übung 4: SILBER

Balance

Aufgang vom O in den Kopfstand frei wählbar

Tempo

Oberpartner muss mindestens über den Kopf des nächstgrößeren Partners geworfen werden.

 

Übung 5: SILBER

Balance

Aufgang in den Handstand frei wählbar

Tempo

Oberpartner muss mindestens über den Kopf des größten Partners geworfen werden.

 

Übung 6: SILBER

Tempo

Abbild stellt die Handhaltung des Karrees dar. Die Handgelenke der Partner dürfen nicht „durchhängen“ wenn der Oberpartner oben steht.

 

Übung 7: SILBER und GOLD

Balance

Das Spielbein kann auch unter 90° sein. Wichtig ist ein deutlicher Abstand zu den Schultern des Partners

Tempo

Abbildung stellt die Handhaltung von U und M dar (=Kuppe)

 

 

Übung 8: GOLD

Balance

Becken des Unterpartners und des Oberpartners dürfen nicht durchhängen

Tempo

Oberpartner muss gestreckt von oben in die „Wiege“ fallen

 

Übung 9: GOLD

Balance

Aufgang frei wählbar

Tempo

Oberpartner darf erst die Drehung einleiten, wenn er aus der Wiege heraus ist und muss wieder fertig gedreht haben, bevor er wieder in der Wiege gefangen wird.

 

Übung 10: TOP GOLD

Balance

TIPP: Aufgang von vorne

Tempo

Salto kann auch gehockt, gebückt oder gestreckt ausgeführt werden.

 

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Service-Hotline:
Tel. 01 505 51 79
office@oeft.at


Fachinformation:
Bernadette Plutsch
Tel. 0660 212 37 80

Impressum


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Eine Initiative des Österreichischen Fachverbandes für Turnen | www.oeft.at

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