| Der ÖFT-Olympia-Blog 2008: Kampfrichter Dipl. Ing. Josef "Pez" Toth 16. August 2008: "Der Einzelmehrkampf der Frauen war aus meiner Sicht ein emotionaler Kampf der Kulturen. Sicher jeder Nichtchinese in der Halle wünschte sich eine nichtchinesische Siegerin. Ich glaube das Frl. Ljukin ist auch für das Turnen besser als so eine verhungerte Chinesin. Mit einer konzertierten Österreichisch - Schweizerisch - Holländischen Kraftanstrengung ist es uns jetzt doch gelungen, Karten für das eine oder andere Event zu kriegen. Bei einer Leichathletikveranstaltung fühle ich mich auch gleich viel "olympischer" als in der Turnhalle. Da ist alles Routine, dort ist es in einem vollen Stadion ein echtes Erlebnis. Im Olympic Green wird es jetzt auch schon ganz schön voll. Die ersten Tage war's dort so schön ruhig. Gefühlsmäßig gewinnen die Chinesen momentan auch nicht 80% der Bewerbe. Was für mich aber ein Faszinosum bleibt, ist, dass alle Chinesen, die an den Start gingen, nervlich und sportlich auf der Höhe waren. Die versagen nicht. Nie. Jeder schöpft sein Potenzial (wie auch immer dieses erreicht wurde) voll aus. Unglaublich. Übrigens das leidige Thema Doping ist aus meiner Beobachtung aus der Welt. Keiner (fast) wird erwischt, also war keiner gedopt. Oder haben die Veranstalter diese Kunst zu einem neuen Höhepunkt getrieben. Sind die Fahnder jetzt arme Würstchen?? Schöne Grüße |