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Wie RG bewertet wird |
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.![]() Die Kampfrichterinnen |
. Als Kampfrichterinnen werden vor- wiegend Damen eingesetzt, die eine schwierige Prüfung nach internatio- naler Norm bestanden haben und ein hohes Maß an Fachkenntnis und an Situationsgewandtheit besitzen. . Seitens des Weltturnverbandes FIG wurden die Wertungsvorschriften 2009 – 2012 erneut verändert. Der Reformeifer ging dahin, die Regeln transparenter zu gestalten: Der Künstlerische Wert (A und eigentlich auch D2) fließt jetzt mit 40,8%, die Übungs - ausführung mit 33,3% gegenüber dem Inhaltswert der Schwierigkeiten (17,5 %) extrem |
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der EM 2006: Eine echte Armada (im wahrsten Sinn des Wortes?) ![]() Drei österreichische Exper- tinnen sind Weltspitze in der "Welt der Kampfrichterei": ![]() Gabi Welkow-Jusek (l.) und Annires Marchetti (M.) zäh- len zum elitären FIG-Pool. Und Heide Bruneder (r.) spielt als "Europa-Präsiden- tin" ihres Sports sowieso in einer eigenen Liga, sie legt die Regeln mit fest, an die sich dann alle anderen halten müssen... |
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die Wertung eingeht.
Um diesen
Trend noch zu verstär- ken, sind zwar die Abzüge für Verstöße gegen technische und haltungsmäßige Anforderungen gleich geblieben („kleine“ Fehler verbleiben bei einem Abzug von 0,1 Pkt., „mittlere“ Fehler bei 0,3 Pkt. und „schwere“ Fehler ziehen einen Abzug von 0,5 Pkt. und mehr nach sich) gleich geblieben, die Abzüge für Geräte- verluste sind aber stark erhöht worden - von 0,30 bei Verlus- ten ohne Schritte bis 0,7 bei Verlusten mit mehr als 3 Schritten bis zur Wiederaufnahme des Handgerätes. Die daraus resultier- enden Konsequenzen wie Übungsunterbrechung, Auslassen von angegebenen Schwierigkeiten usw. werden nun überhaupt zur mittleren Katastrophe. . Die Schwierigkeitselemente im Technischen Wert sind eingeteilt in A- (0,1 Punkte), B- (0,2 Punkte) usw. bis J-Teile (1.0 Punkte) bei den Juniorinnen sowie J und höher (!) bei der Elite. Es fließ- en nur perfekt ausgeführte Schwierigkeitsteile in die Note ein. . Das selbe gilt für die gerättechnischen Elemente, die für jede Verbindung einzelner Handhabungen eine Wertigkeit von 0,1 Punkten aufwärts besitzen. . Neu ist jetzt wieder, dass jede Gymnastin der Eliteklasse drei verschiedene Risiko Elemente mit Wurf anbieten muss (1 Risiko Element muss während dem Wurf mit mindestens 2 Rotations- bewegungen, z.B. Rollen, ausgeführt werden). Die Ausführungsnote beträgt höchstens 10.0 Punkte, von die- sem Maximum werden durch Subtraktion alle visuellen Fehler abgezogen - in einer Spanne von 0,1 bis 1.0 Punkten, je nach Schwere des Fehlers. . Alle Übungen müssen mittels bestimmter Symbole (RG-Symbol- schrift) in die dafür vorgesehenen Formulare eingetragen wer- den. Die Kampfrichterinnen bewerten nur die aufgeschriebenen Schwierigkeiten in der angeführten Reihenfolge. Alle anderen Elemente oder eine andere Abfolge der Übung werden nicht akzeptiert und auch nicht bewertet. |
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