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Last Update: 02.03.2012
 

Das Wichtigste in Kürze:

 

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Rope Skipping –
Neuer Schwung für das Seilhüpfen!

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Gesund, bewegungsintensiv und leicht erlernbar. Das sind die Stichworte, die Rope Skipping wohl am besten beschreiben.

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Von einer „Hinterhof-Beschäftigung“ entwickelte
sich das Schnurspringen zu einer eigenständigen
Sportart, die aber auch in den Bereichen Rehabi-
litation sowie Konditions- und Koordinationstrai-
ning zur Anwendung kommt.

 

Auch im Breitensport findet Rope Skipping immer
mehr Anklang. Es ist ein leicht erlernbarer Sport,
der nur geringen Material- und Platzaufwand be-
deutet (gut gedämpfte Sportschuhe, Sportdress
und ein Seil).

Die Entwicklung
des Rope Skipping:

Richard „Mr. C“ Cendali war Football-Spieler und wurde von seinem Trainer aufgefordert, an seiner Kondition zu arbeiten. "Wie soll ich das tun?" "Also, ... du kannst wählen, ob du die Treppenstufen des Stadions eine Stunde lang hoch und runter laufen möchtest, oder 15 Minuten lang Seil springst" lautete die Antwort. Die Wahl als Football-Spieler war klar: da Seilhüpfen nur was für Mädchen ist, begann er die Stufen des Stadions auf- und ab zu laufen. Das war kein Problem bis es
anfing zu schneien und der glatte Untergrund ihm ernsthafte Probleme bereitete. "... oder 15 Minuten lang Seil springen" erinnerte er sich. Also tat er es.
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Aber schnell stellte das Seil keine Herausforderung mehr für ihn dar. Immer nur auf und ab zu springen machte überhaupt keinen Spaß. So begann er CrissCross, Side Swings, Double- und Mehrfachsprünge in seine Trainingseinheiten einzubauen. Das Training wurde erweitert in zweierlei Hinsicht: in der zeitlichen Dauer und im Schwierigkeitsgrad, und der Faktor 'Spaß' fand den Weg 'in' das Seil.
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Die Anzahl der Tricks wuchs ständig
und Richard, der Sportlehrer war
(und immer noch ist), dachte darü-
ber nach, dass es allmählich an der
Zeit wäre, 'Rope Skipping' seinen
Schülern vorzustellen. Die waren
begeistert von den Tricks und die-
ser Art Seil zu springen und began-
nen sofort, alle möglichen neuen
Tricks, Kombinationen und Sprungmöglichkeiten zu erfinden. Rope Skipping war geboren.
In den frühen Siebzigern begann Richard Cendali, Rope Skipping
überall in den USA und im "Rest der Welt" zu verbreiten. Wo er
hinkam, brachte er Hunderte und später auch Tausende von
Seilen mit. Ihm wurde freie Unterkunft und Verpflegung in Gast-
familien und die Möglichkeit angeboten, nach den Workshops
seine Seile zu verkaufen, um die Reisekosten zu decken. Erziel-
te Überschüsse wurden zur weiteren Verbreitung der Sportart
wieder eingesetzt. Seine Schüler wurden zum Rope Skipping
Show Team und reisten mit ihm durch die ganze Welt.
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Der österreichische Weg:

In Österreich haben sich seit Anfang der 1990-er
Jahre einige Rope Skipping Vereine/Gruppen gebil-
det. Die ersten, die diesen Sport auch durch Auf-
tritte in "Wetten Dass..." bekannt machten, sind
die Springer der Austrian Skip Company aus Gries-
kirchen. 2001 organisierte die Company auch die
ersten Österreichischen Meisterschaften in der

 

Mannschaftswertung. Das Austrian Rope Skipping Masters (Meisterschaften in der Einzel-
wertung) gibt es seit 2004. Der erste Demo Cup (Show) fand im November 2008 statt.
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