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Last Update:
11.02.2013
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Das Wichtigste in Kürze:

Das ist Sportaerobic!

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Jeder kennt „Aerobic“ als tolle Methode um fit zu bleiben oder werden. Doch „Aerobic“ ist auch ein trendbewusster Hochleistungssport, den der Ös-terreichische Fachverband für Turnen fördert.

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Woran denken Sie beim Wort „Turnen“ zuerst? An die Wett-kampfkür oder an das Bock-
springen auf der Wiese ? Wie auch immer – die Aerobic ist ähnlich vielfältig!

Definition der Sportaerobic:
     
„Sportaerobic ist die Fähigkeit, komplexe und hoch intensive Bewegungs-
       muster - die ihren Ursprung in traditioneller Fitness-Aerobic haben – ohne
       Unterbrechung mit einem hohen Grad an perfekt ausgeführten Schwierig-
       keitsteilen zu Musikbegleitung vorzuführen. Eine Übung/Kür muss Kreati-
       vität mit der perfekten Integration aller Bewegungen, der Musik und Aus-
       druckskraft verbinden“. (Weltturnverband FIG)

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Was haben nun das Training und die
Wettkämpfe der Sportaerobic mit der
üblichen Fit-Aerobic in den Turnverei-
nen zu tun?
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Auf den ersten Blick zirka so viel, wie ein Schrauben-
salto mit dem Erlernen der Rolle vorwärts. Sportaero-
bic ist ja sogar das Gegenteil von „aerob“. Der Name
ist eigentlich Unsinn, am Ende ihrer Kür sind die Wettkämpfer/innen in einem höchst „anaerobem“ (auf gut Deutsch: in atemlosem) Zustand. Doch da die grundsätzlichen Bewegungen des Leistungssports und der Fitnessaktivität dieselben sind, gibt es kaum Jemand, der die enge Verwandtschaft bestreitet.
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Wer betreibt Sportaerobic?
Das Spektrum der Sportaerobicer/innen ist weit gestreut. Da sind jene, die über eine Kar-
riere als Trainer, Übungsleiter oder Presenter in den Fitness-Studios dazu gestoßen sind.
Weiters ist da die große Gruppe ehemaliger Leistungsturner/innen und –gymnastinnen, die

ein zweites Standbein gefunden haben. Denn mit einer
soliden Ausbildung im Kunstturnen oder in der Rhythmi-
schen Gymnastik fällt es verhältnismäßig leicht, schon
in relativ kurzer Zeit ein Aerobic-Kapazunder zu werden. Immer mehr der „zweiten Generation“ wachsen jedoch
schon von Beginn an in der Sportaerobic auf.


Die Entwicklung der Sportaerobic von den Anfängen bis heute.
Erste Aerobic-Wettkämpfe wurden in den 1980er-Jahren
ausgetragen - diese Sportart ist weltweit also noch ver-

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gleichsweise jung. Phasenweise bestanden rund um die Jahrtausendwende sogar bis zu
fünf sogenannte "Weltverbände", die sich gegenseitig mit jeweils unterschiedlichen Regle-
ments und Bewerben Konkurrenz machten. Doch das ist längst Schnee von gestern. Denn
seit 1995 widmet sich auch der Weltturnverband FIG der Sportaerobic - und setzte sich
infolge Schritt für Schritt durch. Heute bestimmt eindeutig die FIG das internationale Ge-
schehen - und veranstaltete 2008 in Ulm bereits die 10. Sportaerobic-Weltmeisterschaft.
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Fast Food Gymnastics?
Sportaerobic ist innerhalb der FIG die Disziplin
mit der rasantesten Entwicklung. Sagte man
ihr anfangs noch nach, ein Sport aus der
Turnfamilie zu sein, der lediglich Talent, viel
Eifer und eine Portion Fun voraussetzt um es
relativ schnell weit zu bringen, gibt es mitt-
lerweile weltweit immer mehr Hochleistungs-
zentren. Sportaerobic wird dort längst nach
professionellen Maßstäben betrieben.

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Der österreichische Weg.

Vor diesem Hintergrund startete 1999 die Aero-
bic-Initiative des Fachverbands für Turnen. Bald
entwickelten sich in Vorarlberg, Tirol, Oberöster-
reich, Wien und Niederösterreich mehrere „Kom-
petenzzentren“. Ein Schneeballeffekt setzte ein.
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2000 wurde erstmalig eine Österreichische Meis-
terschaft veranstaltet
, es gab seit damals (und
gibt auch heute regelmäßig) eine Reihe von Ein-
führungskursen (Aktive, Trainer, Kampfrichter).


Seit 2003 ist Österreich der
Gastgeber des jährlich statt
findenden „Austrian Aerobic
Open“
, das sich bereits zum
Fixpunkt im Kalender der FIG
entwickelt hat. 2005 wurde
außerdem der
Amateur Ae-
robic Contest“
ins Leben ge-
 rufen, ein Freizeitsportbewerb für den Aerobic-Breitensport.
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Österreichs beste Aktive haben sich international bei EM,
  WM und im Weltcup bereits einen guten Namen gemacht. Allen voran
  Lubi Gazov: Sie gewann Ende 2005 erstmals einen U18-Weltcup (in
  Mexiko) und holte 2006 den Sieg beim World Aerobic Showcase in
  Los Angeles. 2007 war Lubi Weltcup-Dritte in Los Angeles, 2008
  holte sie den zweiten Platz beim Grand Prix von Frankreich und 2011             dden
vierten Platz bei den Europameisterschaften in Bukarest.
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Rotweißrote Trainingsorte und Leistungszentren:
Sportaerobic ist derzeit in vier österreichischen Bundesländern vertreten: Oberösterreich,.
Niederösterreich, Tirol und Wien - und es nehmen insgesamt knapp ein Dutzend Vereine
aktiv am Wettkampfgeschehen teil. Die wichtigsten Leistungszentren befinden sich in Linz,
Stockerau und Wörgl.

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Wer Sportaerobic als Leistungssport betreiben möchte, kann/soll schon im Volksschulalter da-
mit beginnen. Anfangs genügt 2x bis 3x wöch-
entliches Training von 1 1/2 bis 2 Stunden.
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Vereine, die sich für Sportaerobic interessieren,
sind herzlich eingeladen, sich nähere Informati-
onen zum Sport und zu Trainingsmöglichkeiten
in der ÖFT-Zentrale zu holen:

Bitte schicken Sie uns Ihre Anfrage!......


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Reglement+ Bewertung

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   Jede Sportaerobic-Choreografie (-Kür) besteht aus
   den sieben Basisschritten, die in Variationen aus-
   geführt und mit Armen/Händen kombiniert werden.
   Ziel ist, keine Schrittkombinationen zu wiederholen.
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   Die Basisschritte werden mit den Elementen (der
   Gruppen Push Ups, Stütze, Sprünge und Beweglich-
   keit) choreografisch verbunden.
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Die sieben Basisschritte:

1. March.

2. Jog.

3. Skip.

4. Knee Lift.

5. Kick.

6. Jumping Jack.

7. Lunge.

Die Elemente:
Eine Sportaerobic-Kür enthält bis zu zwölf Elemente im
.
Wert von je 0,1-1,0 Punkten. Aus jeder der vier Elemen-
tegruppen (Push Ups, Stütze, Sprünge und Beweglich-
keitselemente) muss mindestens ein Element

enthalten sein. Maximal sechs Bodenele-
mente, zwei Push-Up- und zwei Spagat-
Landungen sind erlaubt. Diese Elemente
sind ausgewogen in der Kür zu platzieren.

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Die fünf Wettkampf-Disziplinen:
       l Einzel Frauen (Individual Woman = IW)
       l Einzel Männer (Individual Man = IM)
       l Gemischtes Paar (Mixed Pair = MP)
       l Trio (Trio = TR)
       l Gruppe (Group = GR)

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Trios und Gruppen können je nach Belieben gemischt werden (Männer und/oder Frauen - es treten also bis hinauf zur WM auch Frauen direkt gegen Männer an). Mixed Pairs, Trios und Gruppen müssen jeweils drei Hebungen ausführen – am Anfang, in der Mitte und am Ende einer Übung.
Übungsdauer und Musik:
Eine Übung ist bis zu 1:30 min für Einzel und 1:45 min für
Paare, Trios und Gruppen lang. Die Musik hat zumeist ein
Tempo von 140 bis 160 BpM (Beats per Minute). Mehr-
ere Musikstücke können gemischt und auch mit Effekten
versehen werden. In der Sportaerobic ist im Gegensatz
zum Turnen oder zur Rhythmischen Gymnastik Gesang mit
Worten erlaubt. Musiken aus den aktuellen Charts sind
daher bei den AthletInnen sehr beliebt. Themen wie Krieg,
Gewalt, Religion oder Liebe dürfen aber nicht vorkommen.

Die Wettkampffläche:
Die Wettkampffläche für die Einzelbewerbe weiblich und.
männlich ist 7 x 7 Meter groß. Für Paare, Trios und für
Gruppen misst die Wettkampffläche 10 x 10 Meter.
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Das Kampfgericht:
Will man in der Sportaerobic als Kampfrichter/in fungie-.
ren, muss man eine international genormte Prüfung be-
stehen und daher ein hohes Maß an Fachkenntnis und
Situationsgewandtheit besitzen.

Österreichs Kampfrichter Brevet

Philippi Christina

FIG 1

Galvan Helga

T

FIG 2

Hadzhiev Nikolay

FIG 3

Gazov Petra

FIG 4

Peer Monika

T

FIG 4

Strobl Helga

FIG 4

Brunner Markus

ÖFT

Eigl Maria

ÖFT

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Wie Sportaerobic bewertet wird:.
Das Kampfgericht besteht für jede Übung aus einer D-,.
einer A- und einer E-Jury. Die D(ifficulty)-Jury bewer-
tet die Schwierigkeitselemente, d.h. die Elemente die
in der Kür enthalten sind (z.B. Push Ups, Stütze, Sprün-
ge oder Beweglichkeitselemente). Die A(rtistic)-Jury
bewertet den Künstlerischen Wert, d.h. Choreografie,
Musikauswahl, Präsentation oder Interaktionen. Die
E(xecution)-Jury schließlich beurteilt die Ausführung – wie schön/sauber/korrekt wer-
den die Schwierigkeitselemente bzw. die Basisschritte vorgeführt? Die A- und E-Noten
haben
einen Höchstwert von jeweils 10.0, die D-Note ist nach oben hin offen.
Die
Noten für die weltbesten Athleten bewegen sich meist zwischen 19,0 und 22,0 Punkten.

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Die Elemente der Difficulty-Note sind ein-
geteilt in A- (0,1 Punkte), B- (0,2 Punkte)
usw
. bis G-Teile (0,7 Punkte) bei den Juni-
orinnen sowie I (1,0 Punkte) bei der Elite.
.
Nur Schwierigkeitselemente, die Minimal-
kriterien erfüllen, fließen in die Note ein.
Dasselbe gilt für die Artistik-Note – nur
für eine artistisch exzellente Übung kann
man Höchstnoten erhalten. Bei der Aus-
führungs-Note werden vom Maximum 10,0

durch Subtraktion alle visuellen Fehler  abgezogen – in einer Spanne von 0,1 bis 0,5 Punk-
ten, je nach der Schwere des Fehlers. Alle Übungen werden mittels bestimmter Symbole
in die dafür vorgesehenen Formulare eingetragen. Diese Formulare dienen als Hilfe für die
Difficulty-Kampfrichter/innen.

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>>
Download der kompletten internationalen FIG-Regeln.
>> Download des ÖFT-Wettkampfprogrammes 2013+.
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Die Sponsoren, Partner und Ausrüster des ÖFT: