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Last Update:
02.05.2012
.

 

FIG-Regeln

ÖFT-Wettkampfprogramm 2010

Reglement+ Bewertung

.
   Jede Sportaerobic-Choreografie (-Kür) besteht aus
   den sieben Basisschritten, die in Variationen aus-
   geführt und mit Armen/Händen kombiniert werden.
   Ziel ist, keine Schrittkombinationen zu wiederholen.
.
   Die Basisschritte werden mit den Elementen (der
   Gruppen Push Ups, Stütze, Sprünge und Beweglich-
   keit) choreografisch verbunden.
.
  
Die sieben Basisschritte:

1. March.

2. Jog.

3. Skip.

4. Knee Lift.

5. Kick.

6. Jumping Jack.

7. Lunge.

Die Elemente:
Eine Sportaerobic-Kür enthält bis zu zwölf Elemente im
.
Wert von je 0,1-1,0 Punkten. Aus jeder der vier Elemen-
tegruppen (Push Ups, Stütze, Sprünge und Beweglich-
keitselemente) muss mindestens ein Element

enthalten sein. Maximal sechs Bodenele-
mente, zwei Push-Up- und zwei Spagat-
Landungen sind erlaubt. Diese Elemente
sind ausgewogen in der Kür zu platzieren.

.
Die fünf Wettkampf-Disziplinen:
       l Einzel Frauen (Individual Woman = IW).
       l Einzel Männer (Individual Man = IM)
       l Gemischtes Paar (Mixed Pair = MP)
       l Trio (Trio = TR)
       l Gruppe (Group = GR)

.
Trios und Gruppen können je nach Belieben gemischt werden (Männer und/oder Frauen - es treten also bis hinauf zur WM auch Frauen direkt gegen Männer an). Mixed Pairs, Trios und Gruppen müssen jeweils drei Hebungen ausführen – am Anfang, in der Mitte und am Ende einer Übung.
Übungsdauer und Musik:
Eine Übung ist bis zu 1:30 min für Einzel und 1:45 min für
Paare, Trios und Gruppen lang. Die Musik hat zumeist ein
Tempo von 140 bis 160 BpM (Beats per Minute). Mehr-
ere Musikstücke können gemischt und auch mit Effekten
versehen werden. In der Sportaerobic ist im Gegensatz
zum Turnen oder zur Rhythmischen Gymnastik Gesang mit
Worten erlaubt. Musiken aus den aktuellen Charts sind
daher bei den AthletInnen sehr beliebt. Themen wie Krieg,
Gewalt, Religion oder Liebe dürfen aber nicht vorkommen.

Die Wettkampffläche:
Die Wettkampffläche für die Einzelbewerbe weiblich und.
männlich ist 7 x 7 Meter groß. Für Paare, Trios und für
Gruppen misst die Wettkampffläche 10 x 10 Meter.
.
Das Kampfgericht:
Will man in der Sportaerobic als Kampfrichter/in fungie-.
ren, muss man eine international genormte Prüfung be-
stehen und daher ein hohes Maß an Fachkenntnis und
Situationsgewandtheit besitzen.

Österreichs Kampfrichter Brevet

Philippi Christina

FIG 1

Galvan Helga

T

FIG 2

Hadzhiev Nikolay

FIG 3

Gazov Petra

FIG 4

Peer Monika

T

FIG 4

Strobl Helga

FIG 4

Brunner Markus

ÖFT

Eigl Maria

ÖFT

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Wie Sportaerobic bewertet wird:.
Das Kampfgericht besteht für jede Übung aus einer D-,.
einer A- und einer E-Jury. Die D(ifficulty)-Jury bewer-
tet die Schwierigkeitselemente, d.h. die Elemente die
in der Kür enthalten sind (z.B. Push Ups, Stütze, Sprün-
ge oder Beweglichkeitselemente). Die A(rtistic)-Jury
bewertet den Künstlerischen Wert, d.h. Choreografie,
Musikauswahl, Präsentation oder Interaktionen. Die
E(xecution)-Jury schließlich beurteilt die Ausführung – wie schön/sauber/korrekt wer-
den die Schwierigkeitselemente bzw. die Basisschritte vorgeführt? Die A- und E-Noten
haben
einen Höchstwert von jeweils 10.0, die D-Note ist nach oben hin offen.
Die
Noten für die weltbesten Athleten bewegen sich meist zwischen 19,0 und 22,0 Punkten.

.
Die Elemente der Difficulty-Note sind ein-
geteilt in A- (0,1 Punkte), B- (0,2 Punkte)
usw
. bis G-Teile (0,7 Punkte) bei den Juni-
orinnen sowie I (1,0 Punkte) bei der Elite.
.
Nur Schwierigkeitselemente, die Minimal-
kriterien erfüllen, fließen in die Note ein.
Dasselbe gilt für die Artistik-Note – nur
für eine artistisch exzellente Übung kann
man Höchstnoten erhalten. Bei der Aus-
führungs-Note werden vom Maximum 10,0

durch Subtraktion alle visuellen Fehler  abgezogen – in einer Spanne von 0,1 bis 0,5 Punk-
ten, je nach der Schwere des Fehlers. Alle Übungen werden mittels bestimmter Symbole
in die dafür vorgesehenen Formulare eingetragen. Diese Formulare dienen als Hilfe für die
Difficulty-Kampfrichter/innen.

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>>
Download der kompletten internationalen FIG-Regeln.
>> Download des ÖFT-Wettkampfprogrammes 2011.
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