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Die Story

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ÖFT-Meister

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Top-Themen

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Der österreichische Turnsport und der ÖFT blicken auf ein ebenso sportlich
erfolgreiches wie spannendes Jahr 2010 zurück. Im olympischen Spitzensport
ging es weiter aufwärts: Je zwei ÖFT-Athletinnen und
–Athleten kletterten bis
zum Jahresabschluss unter die Top Ten der Weltranglisten.
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Ladies first: Bei den Turnerinnen stachen Barbara Gasser
und Elisa Hämmerle heraus: Gasser erreichte nach langer
internationaler Verletzungspause zu Herbstbeginn in Osijek
eine Weltcup-Silbermedaille am Stufenbarren. Ihre weitere
Weltcup-Performance katapultierte sie bis zum Jahresende
schließlich sogar auf Platz 7 der Weltrangliste.
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Elisa Hämmerle: 12. bei
Jgd-Olympia in Singapur
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Barbara Gasser: Weltcup-
Silber in Osijek und Platz 7
der Stufenbarren-Weltrang-
liste zu Jahresende 2010.
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Elisa Hämmerle wusste mit
ihrem Auftreten bei den 1.
Olympischen Jugendspielen
in Singapur zu begeistern:
Nach 2x deutlicher persön-
licher Rekordverbesserung
gab sie im Finale auf Platz
12 sehr selbstbewusst ein
großes Versprechen für die
Zukunft ab. Mit Lisa Ecker,
Katharina
Fa und Jasmin Ma-
der bewiesen drei weitere
Turnerinnen ein Leistungs-
niveau, das sie zu seriösen
Kandidaten für einen mög-
lichen Olympiastartplatz
2012 aufsteigen ließ.

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Rhythmische Gymnastinnen weiter auf der Überholspur!

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Caro Weber führte Österreichs
Team bei der RG-WM in Moskau
erstmals unter die Top 10 und
lag in der Weltrangliste zu Jah-
resende auf derselben Position.
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Österreichs Rhythmische Gymnastinnen setzten ih-
ren
internationalen Aufschwung ein weiteres Jahr unge-
brochen fort. Ausnahmeerscheinung Caroline Weber
dominierte dabei er-
neut, ist seit 2003 in
Österreich ungeschla-
gen und hält bereits
bei
44 Staatsmeister-
titeln. 2010 erlebte
Webers erstmaligen
Vorstoß in die Top10
der Weltrangliste und
des Gesamtweltcups.
Platz
9 der EM in Bre-
men stellt zusätzlich
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Die RG-Nationalgruppe: 2x
Platz 11 der Weltrangliste
zu Jahresende 2010.
neuen persönlichen Caro-Ass-Rekord dar. Das Natio-
nalteam im Trio mit Weber, Nicol Ruprecht und Selina
Pöstinger feierte bei der WM in Moskau (bei Beteiligung aus 56 Ländern) erstmals Platz 10.
Die RG-Nationalgruppe hingegen fand sich trotz nicht optimal gelungener WM zu Ende des
Jahres auf Platz 11 der Weltrangliste wieder – ebenfalls so gut wie noch nie!
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Turner Leimlehner und Baldauf: Silbermedaille im Weltcup,
Top10 im Gesamtweltcup und stark bei den WM/EM!
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Fabian Leimlehner (o.) und Marco
Baldauf: 2010 war ihr international
bis jetzt stärkstes Jahr. Es führte
sie jeweils zu Weltcup-Silber und
in die Top10 der Weltrangliste so-
wie der Europameisterschaften.

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Innerhalb des ÖFT sammelten 2010 trotzdem die
Turner
Fabian Leimlehner und Marco Baldauf die
plakativsten Erfolge: Leimlehner überraschte mit
Platz 5 der EM-Mehrkampfwertung in Birmingham,

gewann außer-
dem 1x Silber
und 2x Bronze
im
Weltcup. Dies
führte Leimleh-
ner im Gesamt-
weltcup an den
einzelnen Gerä-
ten schließlich
zu den Plätzen
8, 9, 11 und 14.
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Marco Baldauf
brillierte währ-
end des gesam-
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Die beiden Turn-WM-Teams
ten Jahres am Reck: Weltcup-Silber in Ostrava
(dazu mehrere Weltcup-Finali), Zehnter der EM
und 19. der WM in Rotterdam – am Ende Platz 9
des Gesamtweltcups und der Weltrangliste.
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So viele ÖFT'ler wie noch nie in den Weltcup-Punkterängen!

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2010 war zudem nicht nur ganz an der Leistungsspitze,
sondern insgesamt auf breiter Ebene das bis jetzt erfolg-
reichste Jahr Österreichs in den olympischen Turnsport-
arten:
Es schafften zum Beispiel mit 18 verschiedenen
Sportler/innen so viele wie noch nie im Lauf des Jahres
in die Weltcup-Punkteränge.
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Etwas im Schatten
der Turnerinnen, Gymnastinnen und
Turner
entwickelten sich auch die „kleineren“ ÖFT-Sport-
arten
international positiv: Die Trampolinspringer-Nach-

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Lubi Gazov: Nach einem Jahr
Wettkampfpause wieder vor-
der- wie hintergründig die
Größte der rotweißroten
Sporta
erbic-Szene. Doch
der Nachwuchs drängt...
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Zwei NÖ-Formationen im Sportakrobatik-JEM-Finale!
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TSZ Dornbirn: Platz 10
der EM im Team-Turnen
wuchsspitze eilte (trotz
verpatzter EM/WM) von
Podest- zu Podestplatz.
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Die junge Sportakro-
batik
-Szene stellte den
Anschluss an das europäische Niveau her, schaffte bei
der Jugend-Team-EM sogar
gleich mit zwei Formationen
erstmals den Finaleinzug.
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Die Team-Turnen-
Staatsmeisterinnen aus
Dornbirn tumbelten, mi-
nitrampten und tanzten
bei
der EM mit 56 Teams
in Malmö auf den zehn-
ten Rang. Während sich
die Sporterobic-Szene
2010 mit neuen Namen

Das ÖFT-Quintett bei der Rope-
Skipping-EM wie WM 2010
an der Spitze konsolidierte und zu Jahresende über das
fulminante Weltklasse-Comeback von Lubi Gazov freute.
Zu guter Letzt sprangen die Rope Skipperinnen – an-
geführt von ÖFT-Meisterin Birgit Hasler – ein Stück nach
oben: Platz 16 der EM und sogar 13 der WM.

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Turn10: Österreichs offizielles neues Schulturn-Programm.
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2010 wird weiters als erstes vollständiges „Turn10“-Erfolgsjahr in Erinnerung bleiben: Die-
ses innovative Programm schoss das Gerätturnen als neue Trägerrakete auf allen Ebenen
in lichte
Höhen. Turn10 fungiert nun als offizielles österreichisches Schulturnprogramm, be-
geistert wieder viel mehr Schüler und Lehrer für diesen Sport. Die 1. Bundesmeisterschaft

für Vereinssportler zeichnete in Perg ein äußerst
vitales
Bild des Turnens aller Altersklassen in ganz
Österreich: 550 aus fast hundert Vereinen hatten
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Anton Rieder: Mit un-
glaublichen 91 Jahren
erstmals österreichi-
scher Turnmeister!
sich bei den neun Lan-
desmeisterschaften
qualifiziert.
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Während Turn10 für
Kinder und Jugendliche
die „zweite und dritte
Liga“ nach dem Kunst-
turnen darstellt, ist es
für
Erwachsene ab 35
nun das alleinige Turn-
programm. Daher war die 1. Turn10-Bundesmeisterschaft gleich-
be-deutend mit der Premiere einer österreichischen Senioren-
Meisterschaft. Und so schaffte es unter anderem Anton Rieder
mit 91 Jahren (!) doch noch zu seinem ersten offiziellen öster-
reichischen Meistertitel im Turnen.
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Besondere Beachtung verdiente 2010 ein vom Sportministerium
gefördertes Projekt zum „Turnen als Grundsportart“: Öster-
reichs beste 12- bis 14-jährige Fußballtalente lernen in neun
Landesausbildungszentren des ÖFB in mehreren wöchentlichen
Einheiten bei kompetenten Trainern turnen. Das schon jetzt eindeutige Zwischenergebnis
des noch bis Ende 2011 laufenden Projektes: Die Fußballer entwickeln dank Turnen eine
deutlich bessere Koordination und ein besseres Körpergefühl, kicken deshalb auch besser.
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Katzlberger trat als ÖFT-Präsident ab, Manseder folgte ihm nach.
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Viel Licht wirft bekanntlich auch Schatten: Nach Differ-
enzen im Vorstand über die weitere strategische und or-
ganisatorische Ausrichtung des Turnverbandes trat ÖFT-
Präsident Christian Katzlberger nach 4,5 Jahren Amtszeit
im
Frühjahr 2010 zurück. Bei einem außerordentlichen Ver-
bandstag im Herbst verabschiedete man daraufhin neue
Satzungen und wurde Prof. Friedrich Manseder einstimm-
ig zum neuen Präsidenten gewählt.
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Katzlberger (l.), Manseder (r.)

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18 ÖFT-Meisterschaften und 17 internationale Meetings.
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Das „ÖFT-Veranstaltungs-Pflichtprogramm 2010“ bedeutete 18 getrennt organisierte
Staatsmeisterschaften und Österreichische Meisterschaften (mit insgesamt 232 Bewerben
in neun verschiedenen
Turnsportarten). Die Kür bildeten insgesamt 17 internationale Mee-
tings, angeführt vom Grand-Prix der Gymnastik-Weltelite in Innsbruck, dem weltcupwürdi-
gen Austrian Aerobic Open in Wien sowie den arrivierten Kunstturn-Jugend-Weltturnieren
„Alpen Adria Cup“ (weiblich) in Klagenfurt sowie „Future Cup“ (männlich) in Linz. Mit dem
„Austrian Team Open“ im Frühjahr in Wien und dem „Austrian Open“ im Herbst in Linz wur-
den zwei viel beachtete internationale Kunstturn-Meetings neu eingeführt. Das erfreuliche
Gesamtfazit: Am Ende des Jahres gibt es in Österreich auf Bundes-, Landes-, Schul- und
Vereinsebene nicht nur mehr, sondern auch besseren Turnsport, als zwölf Monate zuvor!

Robert Labner.
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Dieser Text wurde für das Jahrbuch.
der Bundes-Sportorganisation verfasst.

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Die Story

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ÖFT-Meister

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