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Die historische Entwicklung

Mittelalter Ein angeblicher Monsieur Trampoline erfindet ein federndes Absprungerät.
1928 US-Sportlehrer und Offizier George Nissen entwirft ein erstes „trampolinähnliches“ Absprunggerät für Zirkusakrobaten.
1937 Nissen entwickelt sein Gerät weiter, vergrößert es auf die heutigen Dimensionen.
1945 Einführung als Wettkampfgerät in der Schweiz, später in Deutschland.
1957 George Nissen setzt sich persönlich in Europa für die Verbreitung des Trampolinspringens ein, verfasst ein erstes Lehrbuch samt Richtlinien und Regeln.
1958 Der Internationale Turnerbund FIG erklärt Trampolinspringen als „eigenständig“ und sich selbst als für nicht zuständig.
1959 Erstes Trampolin in Österreich am USZ Wien: Second Hand, noch ohne Rahmenabdeckung, mit Gummizug statt Stahlfedern.
1964 Erste Weltmeisterschaft. Gründung des Int. Trampolinverbandes FIT.
1968 Erstmals regelmäßiger Übungsbetrieb in Österreich (WAT Wien-Brigittenau)
1982 Gründung des Österreichischen Fachverbandes für Trampolinspringen.
1983/1984 Erste österreichische EM- und WM-Teilnahme ( Dietmar Baumann und Stefan Pokorny)
1990 Erste staatliche Lehrwarteausbildung
Ca. ab 1990 Weltweiter Boom von Outdoor-Freizeit-Trampolinanlagen
1993 Erste Österreichische Meisterschaften
1998 FIT-Selbstauflösung und Integration des Trampolinspringens in den Int. Turnerbund FIG. Deshalb Aufnahme als olympische Programmsportart.
1999 Aufnahme des Trampolinspringens als Sparte in den Österreichischen Fachverband für Turnen (ÖFT) und dadurch offizielle Anerkennung durch die Bundes-Sportorganisation. Erste echte "Staats"meisterschaften.
2000 Selbstauflösung des Österreichischen Fachverbandes für Trampolinspringen (17. Juni). Erster Weltcup in Österreich (1. Juli). Bei den Olympischen Spielen in Sydney werden erstmals Trampolin-Medaillen vergeben werden.