1947: Gründung des Verbandes am 26. Juli in Graz. Tags darauf finden die ersten Turn-Staatsmeisterschaften statt.
. 1950: Trude Kolar wird Weltmeisterin an den Ringen (diese sind heute kein
Frauengerät mehr), Vizeweltmeisterin am Pferdsprung und erringt Bronze im Mehrkampf.
Erstmals Unterstützung des ÖFT durch die Öffentliche Hand (Toto). 1951: Noch immer gehören zum Turnen national wie international offiziell
Leichtathle-tikbewerbe. Wer Turnmeister werden will, muss auch 100m sprinten, hochspringen,
und Kugel stoßen. 1952: Der ÖFT hat 103.217 Mitglieder, d.h. jede(r) 58. Österreicher(in) ist
Mitglied in einem Turnverein. 1955: Der Begenzer Hans Sauter gewinnt Bronze bei der Europameisterschaft am
Pau-schenpferd. Sauter ist der bislang erfolgreichste Turner in Österreich (44x ÖM-Gold). 1957: Erstmals werden österr. Jugendmeisterschaften im Kunstturnen durchgeführt. 1958: Dem ÖFT gehören 650 Vereine mit 150 000 Mitgliedern an, doch
im Spitzensport beginnt eine längere Erfolgsflaute. 1965: Die Welt-Gymnaestrada ("Festival des Freizeitturnsports
ohne Wettkämpfe") findet mit fast 20 000 Teilnehmern aus vier Kontinenten in
Wien statt. 1967:
ÖFT-Mitglieder-Höchststand: 690 Vereine und 181.848
Einzelpersonen. 1968: Premiere der Rhythmischen Gymnastik innerhalb
des ÖFT: Erstmals Staatsmeis-terschaften, allerdings noch als "Moderne
Gymnastik" (Umbenennung auf "Rhythmische Sportgymnastik" 1974 und auf
"Rhythmische Gymnastik" 1998). 1972: Erstmalige Austragung österreichischer Schülermeisterschaften im
Kunstturnen. 1977: Die ersten offiziellen (mehrwöchigen) Trainerausbildungen werden
durchgeführt. 1982: Das ÖLTA (Österreichiches
Leistungsturnabzeichen) sowie die Schulaktion "Turn mit" werden ins Leben
gerufen und setzen mit bald hunderttausenden
Teilnehmer/innen einen riesigen Impuls für das Kinderturnen. Das erste echte
Kunstturn-Leistungszentrum Österreichs wird in Dornbirn eröffnet (heute gibt es bereits,
je nach Zählart, sieben bis zehn solcher LZ, wo unter erstklassigen Rahmenbedingungen trainiert werden kann). 1984: Die Europameisterschaften der Rhythmischen Gymnastik finden in Wien statt. 1987: Die Nationalgruppe der Rhythm. Gymnastik erreicht erstmals das WM-Finale. Der ÖFT veröffentlicht erstmals eine eigene Verbandszeitschrift. . 1990: Die Kunstturner-Junioren-EM findet in
Wolfurt/Vorarlberg statt. 1993: Catalin Mircan gewinnt
Europacup-Bronze am Pauschenpferd. 1994: Catalin Mircan erreicht das
EM-Mehrkampffinale. Das erste Grand-Prix-Finale der Rhythmischen Gymnastik
findet in Wien statt. 1995:
Die Weltmeisterschaft der Rhythmischen Gymnastik findet in der Wiener
Stadt-halle statt. Catalin Mircan gewinnt Grand-Prix-Bronze und Europacup-Silber am Pferd. 1996: Erstmals nehmen mit Birgit Schielin und Nina Taborsky gleich zwei
österreichi-sche Gymnastinnen an den Olympischen Spielen teil. Thomas Zimmermann erreicht
das EM-Fnale und ein Grand-Prix-Finale. Catalin Mircan schiebt sich bis auf Rang 5 der
Weltrangliste vor. Dem ÖFT gehören 517 Turnvereine mit 133.223 Mitgliedern an. 1997: Das 50-Jahr-Jubiläum setzt Akzente bei vielen Veranstaltungen. 1998: Die Neugestaltung des
ÖLTA-Programms setzt starke Akzente im Schulsport. Der ÖFT organisiert(e
bis) zu diesem Zeitpunkt jährlich (nur) sechs österreichische (Staats-)Meisterschaften
(3x Kunstturnen, 3x RG). Erstveröffentlichung von oeft.at 1999
bleibt als Jahr
der Erweiterung in Erinnerung.
Trampolinspringen, Sportakroba-tik und Sportaerobic werden in den ÖFT aufgenommen.
. 2000
Mehrere Rekordergebnisse bei EM und WM. Trampolin-Weltcup in Wien. Das Turnverein-Gütesiegel
wird eingeführt. Die FIG ersetzt weltweit das Sprungpferd durch den
Sprungtisch, eine Erfindung des Leondinger Künstler-Trainers Helmut Hödlmoser.
. 2001:
Thomas Zimmermann erfindet "den
Zimmermann", einen Tischsprung mit aller-höchster Schwierigkeit
(Überschlag plus geschraubter Doppelsalto). "Team-Turnen" wird in
Österreich neu eingeführt.
. 2002:
Ein "Zukunftskongress" setzt den Startschuss zur Erarbeitung eines
umfassen-deren ÖFT-Leitbilds. Thomas Zimmermann klettert
auf Rang 6 der Pferd-Weltrangliste. Platz 11 im Team bei der RG-EM und
EM-Teamplatz 15 der Turnerinnen sind neue Best-werte. RG-Grand-Prix-Finale mit der Weltelite
in Innsbruck. UEG-Eurogym-Jugendturn-festival in Dornbirn.
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2006: >>
Umfangreicher Jahresrückblick
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