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Florentina Gruber, Victoria Loidl und Melanie Trautenberger gewinnen den Sportakrobatik-Gesamtweltcup 2017.

Florentina Gruber, Victoria Loidl und Melanie Trautenberger

Ex-aequo-Sieg mit Russland nach den Weltcup-Meetingplätzen 4, 5 und 5.

2017 ist das erste Jahr mit einer österreichischen Beteiligung im Sportakrobatik-Weltcup. Das ÖFT-Meistertrio Florentina Gruber, Victoria Loidl und Melanie Trautenberger (Krems) wagte sich erstmals in die Elite-Weltserie. Zu Beginn hätte niemand für möglich gehalten, dass am Ende der ex-aequo-Gesamtweltcupsieg steht.

In der vom Weltturnverband FIG veröffentlichten offiziellen Gesamt-Weltcup-Ergebnisliste finden sich die Österreicherinnen gemeinsam mit Russland ganz oben. Auf den nächsten Plätze folgen Frankreich, Weißrussland, China, die USA, Großbritannien und die Niederlande. ÖFT-Sportakrobatik-Bundesfachwartin DI Theresa Longin: „Wir sind darüber natürlich glücklich und sehr stolz. Das war ein Einstand nach Maß. Aber man muss die Kirche im Dorf lassen. Unser Trio ist Spitze, aber noch nicht das beste der Welt.“

Zur Erklärung: Die Österreicherinnen nahmen an allen drei gewerteten Meetings der heurigen Weltcupserie teil. Sie erreichten jedes Mal das Finale und dort die Plätze 4, 5 und zuletzt am vergangenen Wochenende in Lissabon nochmals 5. Sie waren somit die einzige Formation, die dreimal punktete, während die arrivierten Sportakrobatik-Spitzennationen tlw. unterschiedliche Trios entsandt oder Meetings sogar ausgelassen hatten.

Florentina Gruber: „Auch unser letztes Weltcup-Meeting für heuer hat super geklappt – und wir haben wieder gezeigt, dass wir dazu gehören. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Europameisterschaft vom 19. bis 22. Oktober in Polen.“ Bundesfachwartin Longin: „Ich denke, dass wir eine gute Chance haben, bei der EM das Top-8-Finale zu erreichen.“


12/09/17

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