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Vinzenz Höck Turn-WM-Fünfter an den Ringen: "Ich habe definitiv Lust auf noch mehr"!

Vinzenz Höck Turn-WM-Fünfter an den Ringen:

Vinzenz Höck gelang im Turn-WM-Finale in Kitakyushu (Japan) an den Ringen eine großartige Kür. Im extrem knappen Medaillenrennen fehlte dem 25-jährigen Grazer schließlich mit 14.733 Punkten ein Zehntelpunkt auf die ex aequo Bronzenen Salvatore Maresca (Italien) und Grigorii Klimentev (Russland, 14.833).

Wenn man so will, war es der Miniwackler beim Abgang, der beim historisch ersten Turn-WM-Gerätefinale für Österreich die Sensation noch verhindert hat. Chinas Lan Xingyu (15.200) gewann deutlich vor Italiens Marco Lodadio (14.866).

Vinzenz Höck resümierte nach dem Wettkampf: „Wenn mir vor der WM jemand gesagt hätte, dass ich Fünfter werde, hätte ich es mit Handkuss genommen. Doch jetzt habe ich schon etwas gemischte Gefühle, weil ich so nahe an der Medaille dran war, es schließlich nur um ein Zehntel gegangen ist. Doch die Freude überwiegt natürlich. Ich habe jetzt definitiv Lust auf noch mehr.“

ÖFT-Kunstturner-Sportdirektor Fabian Leimlehner: „Wir sind nun da angekommen, wo wir hinwollten und wo Vinzenz hingehört. Er hat bei dieser WM eine phänomenale Leistung gebracht, seine Übung zweimal wirklich hervorragend auf dieser Weltbühne präsentieren können. Ich bin unglaublich stolz auf ihn und die Trainer, die das zustande gebracht haben. Vinzenz‘ olympischer Weg in die nächsten Jahre ist vorbereitet. Er hat sich hervorragend positioniert, ich denke, wir werden in Zukunft noch sehr viel Freude haben. Beim nächsten Mal wird auch der Sprung in die Medaillen gelingen.“

Sieben der acht Ringe-WM-Finalisten brachten ihr Programm auf den Punkt geturnt durch, nur der Brite Courtney Tulloch verstolperte den Abgang, wurde Achter. Sieger Lan Xingyu erhielt sowohl die höchste Schwierigkeits-Wertung (6.4) wie auch die beste Ausführungsnote (8.800), gewann unangefochten. Der zweitplatzierte Italiener Marco Lodadio verbesserte sich gegenüber der letzten WM 2019 um einen Platz, verdankte dies seiner zweitbesten Schwierigkeitsnote (6.3).

Die vier Turner auf den Plätzen 3 bis 6 hatten alle einen Schwierigkeits-Ausgangswert von 6.2, hier ging es um Nuancen in der Ausführung. Der entthronte 2019-Weltmeister Ibrahim Colak (TUR) landete hinter Vinzenz Höck auf Position 6. Den heute drittplatzierten Salvatore Maresca hatte Höck hingegen im Weltcup bereits einmal geschlagen, einmal gewannen die beiden ex aequo.

Video von Vinzenz Höcks Finalkür

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23/10/21

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