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Weltcupsieg-Hattrick für Vinzenz Höck: Ringe-Gold in Koper!

Weltcupsieg-Hattrick für Vinzenz Höck: Ringe-Gold in Koper!

Kunstturner Vinzenz Höck gewann am 4. September seinen dritten Weltcup in Serie: Im slowenischen Koper überzeugte der 25-jährige Grazer an den Ringen mit 14.800 Punkten und deutlichem Vorsprung auf den Russen Ilya Kibartas (14.400) sowie den Italiener Andrea Cingulani (14.200): „Das war mein erster Wettkampf in der Herbstsaison – und ich wollte unbedingt zeigen, was ich drauf habe, dass mit mir weiter zu rechnen ist. Das ist mir super gelungen und gibt jetzt viel Motivation für die nächsten Wochen.“

Nachdem er bereits die Qualifikation am Donnerstag für sich entschieden hatte, musste Höck im Finale gar nicht voll aus sich heraus gehen. Der Heeressportler wählte seine zweitschwierigste Kür mit 6.1 Punkten Ausgangswert (statt ebenso beherrschten 6.2), trug sie allerdings ausgezeichnet vor. Nationaltrainer Petr Koudela: „Vinzenz‘ Übungsstabilität ist mittlerweile auch unter Druck sehr hoch.“

ÖFT-Sportdirektor Fabian Leimlehner: „Ein Wahnsinns-Auftakt in die Herbstsaison. So stelle ich mir das vor. Der Weg Richtung WM im Oktober hat erwartungsgemäß hervorragend begonnen. Gratulation an Vinzenz für die saubere Finalübung und an mein Trainerteam.“

Der dritte Weltcupsieg hintereinander nach Varna (Bulgarien) Ende Mai und Osijek (Kroatien) Mitte Juni bedeutete gleichzeitig Höcks insgesamt vierten nach der Gold-Premiere in Ungarn im Herbst 2020. Sogar FIG-Präsident Morinari Watanabe gratulierte und schickte via WhatsApp ein selbstgeknippstes Foto (unten, jenes im Hochformat): "This is a very good gymnast. He can get a medal in Paris 2024!"

Zwei weitere ÖFT-Finalchancen am Sonntag

Der Turnweltcup in Koper wird am Sonntag mit dem zweiten Finaltag abgeschlossen. Alexander Benda (Vorkampf-Fünfter am Reck) und Marlies Männersdorfer (Siebente am Schwebebalken) erreichten jeweils eine dieser Top-8-Entscheidungen um die Medaillen.

Darüber hinaus war für Österreich in Koper bereits in der Qualifikation am Donnerstag und Freitag Endstation: Benda klassierte sich als Zwölfter am Boden und 16. am Barren. Männersdorfer schaffte die Plätze 10 am Stufenbarren und 16 am Boden. Ricardo Rudy ergänzte einen 24. Rang am Barren und einen 32. am Boden. Am Pauschenpferd vergab der EM-Zehnte Xheni Dyrmishi mit Fehlern seine Finalchance (19.), Manuel Arnold wurde 30.

Ergebnislisten & Co: www.slogym.si

Danke an (C) Dieter Egermann für das Video der Siegerkür:



04/09/21

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