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Bianca Frysak 31. der European Games, Elias Mayer 78. der Junioren-WM im Kunstturnen

Bianca Frysak 31. der European Games, Elias Mayer 78. der Junioren-WM im Kunstturnen

Bianca Frysak und Elias Mayer vertraten Österreich am 27. Juni bei den beiden derzeit gleichzeitig stattfindenden großen internationalen Kunstturn-Ereignissen: Sowohl bei den European Games in Minsk (Frysak) als auch bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Györ (Mayer) lief es dabei nicht nach Wunsch.

In Minsk landete Bianca Frysak auf Platz 31 unter den 34 Turnerinnen, die sich bei der Europameisterschaft im April einen Quotenplatz erkämpft hatten. Mit zwei Stürzen, vom Stufenbarren und vom Schwebebalken, blieb die 20-jährige in Innsbruck trainierende Wienerin mit 44.864 Punkten deutlich unter ihrer persönlichen Bestmarke von der EM (46.866).

„Das war nicht das, was ich mir gewünscht hatte. Doch angesichts meiner holprigen Vorbereitung wegen anhaltender Rückenschmerzen und dadurch fehlenden Übungswiederholungszahlen im Training war es auch nicht so schlimm. Denn ich habe erkannt, dass ich prinzipiell mithalte. Und ich weiß ja, dass ich es besser kann,“ meinte Bianca Frysak nach ihrem Wettkampf und ergänzte: „Der Stufenbarren ärgerte mich besonders. Am Balken habe ich trotz des Sturzes beim Aufgang das weitere Programm sicher durchgeturnt und Boden und Sprung waren in Ordnung. So gesehen war Minsk eine hervorragende Vorbereitung auf die Universiade kommende Woche in Neapel, wo ich eine weitere Chance habe, zu zeigen, was ich kann“ (Link zu weiteren Aussagen Bianca Frysaks zu ihrem EG-Wettkampf).

In Györ schaffte es Elias Mayer im Feld der 122 U18-Nachwuchsturner aus 61 Ländern aller Kontinente auf die 78. Position der offiziellen Mehrkampfwertung. Die Vorarlberger Nachwuchshoffnung hatte stark begonnen, dann aber nachgelassen: „Das war eine starke und wertvolle Erfahrung für mich. Aber es ist nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Zu Beginn schon, die ersten drei Geräte Ringe, Sprung und Barren waren okay. Aber ab dem Reck ging es bergab, am Pferd am Ende hatte ich dann leider auch noch einen Sturz.“

An den einzelnen Geräten erreichte Elias Mayer Plätze zwischen 71 (Boden) und 112 (Pauschenpferd). Seine insgeheimen Hoffnungen, es am Boden, seinem vorletzten und besten Gerät, deutlich weiter nach vorne zu schaffen, erfüllten sich wegen mehrerer Unsauberkeiten nicht.



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