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Elisa Hämmerle: Bronze beim Ungarn-Turnweltcup!

Elisa Hämmerle als Dritte am Podium in Szombathely

Staatsmeisterin Elisa Hämmerle sorgte beim Kunstturn-Weltcup in Szombathely (Ungarn) für die herausragenden österreichischen Ergebnisse: Die 22-jährige Lustenauerin trat an zwei Geräten an. Sie qualifizierte sich an beiden für die Top-8-Entscheidungen. Am Schwebebalken gewann sie schließlich die Bronzemedaille, am Stufenbarren gelang ihr der vierte Rang. Bei den Männern vergab Vinzenz Höck an den Ringen seine Medaillenchance durch einen Sturz beim Abgang: Platz 8.

Ungarn-Bronze 2018 ist die vierte Weltcup-Medaille in Elisa Hämmerles Karriere. Allerdings die erste nach ihrem Achillessehnenriss bei der dadurch verpassten Olympia-Qualifikation 2016. Erst vor einem Jahr hatte die mittlerweile in Innsbruck lebende Hämmerle ihr Comeback gestartet. Jetzt hat sie wieder an ihr früheres Niveau angeschlossen.

„Es ist ein super Gefühl, nach so langer Zeit wieder auf einem Weltcup-Podium zu stehen“, strahlte Hämmerle nach der Siegerehrung: „Ich freue mich riesig und dieser dritte Platz gibt mir wieder sehr viel Motivation!“ ÖFT-Sportdirektorin Eva Pöttschacher: „Im Hinblick auf die WM in einem Monat in Katar ist Elisa auf dem richtigen Weg.“

Am Stufenbarren war Hämmerle als Sechste der Qualifikation in die Entscheidung am Samstag gegangen, steigerte sich mit einer exzellent gelungenen Finalkür [Video] auf den vierten Rang. Am Sonntag gelang ihr schließlich vom zweiten Vorkampfrang aus der Sprung auf das Schwebebalken-Podium hinter Ungarns Ex-Europameisterin Zsofia Kovacs und der Spanierin Cintia Rodriguez [Video].

Ringe-Spezialist Vinzenz Höck kämpfte zuletzt mit Schulterproblemen, riskierte deshalb in der Qualifikation nicht alles – und verpatzte trotzdem den Abgang. Dass er es damit bis in die Entscheidung schaffte, zeugt von seiner Klasse. „Im Finale haben sich mein Trainer und ich für volles Risiko entschieden. Ich zeigte meine schwierigste Kür und der Plan ging fast auf“, berichtet der 22-jährige Grazer: „Doch dann brachte ich den Abgang nicht auf die Füße, musste auf die Matte greifen. Aber ich sehe, dass die Formkurve Richtung WM stimmt.“

Jasmin Mader überstand im Feld aus fünf Kontinenten als Achte am Stufenbarren die Qualifikation ebenfalls. Danach verletzte sich die 25-jährige Innsbruckerin im Sprungvorkampf am Mittelfuß – und musste auf das Finale verzichten: „Ich hoffe, dass mein WM-Start nicht gefährdet ist.“ Wiens Bianca Frysak steuerte einen 22. Rang am Boden und einen 24. am Schwebebalken zur ÖFT-Frauenbilanz in Szombathely bei.

Fabio Sereinig beeindruckte bei seinem Weltcup-Debüt am Pauschenpferd auf Platz 16. Am Boden gelang dem Wolfurter der 22., am Barren der 23. und am Reck der 24. Rang. Sein Vorarlberger Landsmann Matthias Schwab vergab seine Reckfinalchance auf Platz 19 durch einen Sturz. Der Innsbrucker Johannes Mairoser blieb als 24. am Pauschenpferd unter seinen Möglichkeiten.



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