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Jasmin Mader 32. und Marlies Männersdorfer 60. der Turn-WM.

Jasmin Mader 32. und Marlies Männersdorfer 60. der Turn-WM.

Die Kunstturn-Weltmeisterschaft in Montreal lief für Österreichs Jasmin Mader und Marlies Männersdorfer in der Nacht auf Donnerstag (MESZ) nicht nach Wunsch. Nationaltrainer Dirk van Meldert nach den Mehrkampf-Plätzen 32 von Mader und 60 von Männersdorfer: „Das war noch nicht das, was wir wollen.“ Dennoch ist Maders Platzierung die beste österreichische in einem WM-Mehrkampf seit mehr als 40 Jahren.

Für Jasmin Mader war es bis zum letzten Gerät Stufenbarren „eigentlich drei Küren lang für mich perfekt. Dann habe ich den ersten der beiden Flugteile ganz knapp nicht gefangen.“ Die 24-jährige Innsbruckerin scorte insgesamt 48,965 Punkte. Der Fehler (Sturz plus nicht anerkannter Wertteil) kostete sie 1,3 Punkte. Somit wäre Maders vorab genanntes WM-Ziel „endlich 50 Punkte“ in Reichweite gewesen. Nicht jedoch das Mehrkampf-Finale der besten 24, für das 51.365 Punkte notwendig waren.

Marlies Männersdorfer konnte sich nach dem Wettkampf im 146-köpfigen Feld aus 69 Ländern „nicht erklären, warum es nicht funktioniert hat. Ich war gut vorbereitet, es hat nicht sein sollen.“ Mit 45,299 Zählern lag sie am Ende gut vier Punkte hinter ihrem aktuellen Potenzial. Die 20-jährige in Vorarlberg lebende Weinviertlerin stürzte vom Auftaktgerät Schwebebalken. Die Übungen am Boden und Sprung gelangen wunschgemäß. Doch am Stufenbarren musste sie zwei weitere Abstiege bei Verbindungselementen verkraften.

Österreichs belgischer Nationaltrainer Dirk van Meldert, der die Leitung des ÖFT-Kaders heuer im Mai übernommen hat: „Wir haben das Ziel, die Schwierigkeitswerte der Turnerinnen zu erhöhen. Montreal haben wir auf dem Weg zu den wichtigen Team-Entscheidungen der WM und EM 2018 mitgenommen. Mit der Präsentation unserer Küren bin ich schon sehr zufrieden. Schade für beide Turnerinnen, dass der Stufenbarren nicht geklappt hat.“


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