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Rhythmische Gymnastik: Das bringt 2018!

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Die ersten Qualifikationsrunden für Tokio 2020 warten auf uns!

Nach drei aufeinanderfolgenden, erfolgreichen Teilnahmen bei Olympischen Spielen (2008, 2012, 2016) hat die Vorbereitung für Tokio 2020 mit dem Projekt Olympic Hopes 2020 bereits begonnen. Nun sind die Jahrgänge 2001 und 2002 in der Eliteklasse angekommen - und somit ist die Zielsetzung für die Nationalgruppe, die 1. Qualifikationsrunde bei den Weltmeisterschaften (Top 24) im September in Sofia zu schaffen.

Das Juniorinnen-Einzel-Team wird für die Europameisterschaften im Juni in Valladolid (Spanien) bereits vorbereitet und am 12. Jänner bereits den ersten internationalen Wettkampf in Asker (Norwegen) absolvieren.

Bei den Europameisterschaften 2018 kommt ein neuer Austragungsmodus zu tragen: die Teamwertung besteht jetzt aus den Resultaten der Einzel-Juniorinnen und Elite-Gruppen. Unsere Zielsetzung sind die Top 12. Nicol Ruprecht ist für das Elite-Einzel-Mehrkampffinale qualifiziert (Top 24 von der EM 2017 in Budapest).

Gymnastinnen aus sieben Bundesländern (Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien) wurden nach der Kadersichtung im Dezember in

  • Nationalkader Einzel (Jahrgang 2002 und älter)
  • Nationalkader Gruppe / Olympic Hopes 2020 (Jahrgang 2002 und älter)
  • Juniorinnen-Kader / Olympic Hopes 2020 (Jahrgang 2003-2005)
  • Nachwuchskader A / Olympic Hopes 2020-2024 (Jahrgang 2006 und jünger)
  • Nachwuchskader B / Stützpunkt-Training Nord, Ost, Süd, West (Projektleitung Caroline Weber)

eingeteilt.

Zurzeit sind wir wieder einmal in der schwierigen Position keine fixe Trainingshalle für das Bundesleistungszentrum in Wien zu haben. Wir sind optimistisch, dieses Problem bis Ende Jänner gelöst zu haben.

Unser Jahr startet wie immer mit dem ersten Kadertraining am 4. Jänner in Wien. Durch eine weitere Intensivierung der Nachwuchsarbeit und gezielte Fortbildungs-Maßnahmen für die Athletinnen und TrainerInnen werden wir weiterhin versuchen, unser internationales Top-Niveau zu halten und zu verbessern.

Vier Österreichische Meisterschaften mit über 500 Gymnastinnen aus allen Bundesländern, zahlreiche Internationale Turniere, vier Weltcups, sechs Grand Prix, vier FIG Challenger Cups, sowie Kontroll- und Sichtungswettkämpfe erfordern neben WM und EM viel Einsatz und Disziplin.

Die Wertungsvorschriften wurden nach nur zwölf Monaten erneut massiv geändert und sind ab 1. Februar in der neuen Form gültig. Neue Choreografien müssen erstellt und umgesetzt werden. Nach den ersten Wettkämpfen und Resultaten können wir unsere Arbeit evaluieren und wenn nötig die neuen Übungen anpassen.

Das Aus- und Weiterbildungsprogramm im Trainer- und Kampfrichterbereich wird auch 2018 konsequent fortgesetzt.

Ich danke Allen für ihre großartige Arbeit, den Einsatz und die Unterstützung, die damit zu unseren Erfolgen im schwierigen Jahr 2017 beigetragen haben.

Wir werden konsequent unser Ziel Olympische Spiele Tokio 2020 verfolgen und freuen uns auf die kommenden Herausforderungen, die wir in bewährter Form und Teamarbeit bewältigen werden.

Gabriela Welkow-Jusek
ÖFT-Sportdirektorin Rhythmische Gymnastik

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