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Valentina Domenig-Ozimic 53. beim Gymnastik-WM-Debüt

Valentina Domenig-Ozimic 53. beim Gymnastik-WM-Debüt

Nach dem durchwachsenen Auftakt am Mittwoch verlief für Valentina Domenig-Ozimic die zweite Hälfte ihres Weltmeisterschafts-Debüts in Rhythmischer Gymnastik erneut nicht nach Wunsch.

Der erst 16-jährigen Grazerin gelang in Kitakyushu (Japan) zwar eine Keulenkür ohne Patzer, doch der Auftritt mit dem Band misslang heftig. Da die drei besten der vier Wertungen pro Gymnastin für die Mehrkampfreihung addiert werden, schob sich die Vizestaatsmeisterin dennoch um eine Position nach vorne: im Feld der 61 WM-Mehrkämpferinnen landete sie auf Endposition 53.

ÖFT-Sportdirektorin Gabriela Welkow-Jusek: „Valentina hat bei dieser WM ihr Potenzial aufgezeigt, aber noch nicht umgesetzt. Ihren Bandauftritt vergeigte sie leider völlig, nach ca. 40 Sekunden hatte sie einen Knoten, den sie nicht öffnen konnte, musste vom Rand des Wettkampfteppichs das Ersatzgerät holen. Ein Gymnastik-Supergau, damit war die komplette Übung in den Sand gesetzt.“ Die Sportlerin selbst betont: „Ich war gut vorbereitet, habe hier sehr viel dazu gelernt. Für die Zukunft motiviert mich diese Erfahrung zusätzlich, hart und konsequent weiter zu trainieren.“

Nach dem Qualifikationsende wurden die Top-8-WM-Gerätefinali mit den Keulen und dem Band ausgetragen. Russlands Olympiazweite Dina Averina gewann mit den Keulen knapp vor ihrer Zwillingsschwester Arina, hält nun bereits bei 18 WM-Titelgewinnen. In das Einzelmehrkampf-Finale am Samstag geht sie als klare Favoritin. Dritte mit den Keulen wurde Anastasiia Salos aus Belarus. Ihre Landsfrau und Olympiadritte Alina Harnasko gewann in Abwesenheit der Tokio-Olympiasiegerin Linoy Ashram (ISR) das Bandfinale vor Dina und Arina Averina.

Österreichs im Juni zurück getretene vorherige langjährige Gymnastik-Nr. 1 Nicol Ruprecht vertrat bei der WM kurzfristig die aus persönlichen Gründen verhinderte Nationaltrainerin Luchia Egermann. Die Japan-Reise hatte Ruprecht hingegen fix geplant: sie überstand am Donnerstag die erste Runde der Wahl zur RG-Athletensprecherin des Weltverbandes FIG. Während drei der sechs Konkurrentinnen bereits ausgeschieden sind, ist die Österreicherin weiter im Rennen. Die Entscheidung fällt am Freitag zwischen ihr, Silyana Vasileva aus Aserbaidschan und Neviana Vladinova aus Bulgarien.

RG-WM-Detail-Informationen samt Ergebnislisten



28/10/21

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