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Weltcup-Bronze für Vinzenz Höck in Szombathely!

Weltcup-Bronze für Vinzenz Höck in Szombathely!

Kunstturner Vinzenz Höck gewann am 7. September 2019 in Szombathely seine zweite Weltcup-Medaille nach Varna 2017. Der 23-jährige Grazer überzeugte mit 14.566 Punkten, musste sich in der Entscheidung nur dem ukrainischen Olympiadritten Igor Radivilov (14.733) und dem Ägypter Ali Zahran (14.700) geschlagen geben.

Höck: „Mein Trainer Petr Koudela und ich hatten uns entschieden, auf die Ausführung zu setzen und nicht das schwierigste Programm zu zeigen. Ich bin total erleichtert, dass diese Taktik aufgegangen ist.“

In der Vorbereitung auf die WM Anfang Oktober in Stuttgart hatte Vinzenz Höck, heuer bereits Zweiter der Universiade, diesmal auf seine Topkür verzichtet. Statt 6.2 Ausganswert zeigte er – ohne die „Balandin“-Kombination – „nur“ 5.9 Schwierigkeitszähler. Andererseits erhielt er mit 8.666 Punkten seine bislang höchste Ausführungsnote.

Das genügte, um wie schon in der Qualifikation den Japaner Keitaru Okubo (14.266) und Ukraines Mehrkampf-Olympiazweiten Oleg Verniaiev (14.200) auf den Rängen 4 und 5 deutlich auf Distanz zu halten.

Jasmin Mader mit Patzer im Sprungfinale auf Platz 8.

Im weiblichen rot-weiß-roten Turnerinnen-Lager hatte man sich nach der Qualifikation ebenfalls über einen Finaleinzug gefreut. Jasmin Mader, als Vorkampffünfte in die Entscheidung aufgestiegen, konnte ihr Potenzial im Medaillenkampf allerdings nicht voll abrufen.

„Ich habe ein lachendes und ein weinendes Auge, da mein erster Sprung, dem im Hinblick auf die WM (dort zeigt man im Mehrkampf nur einen Sprung, Anm.) mein Hauptaugenmerk gilt, erneut sehr gut gelang. Das war wichtig für mich", analysierte Mader nach dem Wettkampf und ergänzte: "Beim zweiten Sprung habe ich allerdings den Anlauf verstolpert und auf die Schraube verzichtet, um keine Verletzung zu riskieren“. Für die 26-jährige Innsbruckerin resultierte Platz 8 am Ende des Finalfelds.

Die weiteren österreichischen Platzierungen beim Szombathely-Turnweltcup 2019: Bianca Frysak wurde 12. am Boden, 15. am Schwebebalken und 22. am Stufenbarren. Jasmin Mader schaffte zusätzlich zum Sprungfinale die Positionen 13 am Stufenbarren und 20 am Schwebebalken. Vinzenz Höck ergänzte einen 17. Rang am Reck. Am Pauschenpferd sicherte sich Daniel Kopeinik den 15. Und Johannes Mairoser den 28. Rang. Severin Kranzlmüller beeindruckte als starker 16. am Barren, der Bodenauftritt misslang ihm als 32. hingegen.


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