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Trampolin-WM in Tokio: Österreich im Einzel- und Teambewerb unter den Möglichkeiten

Trampolin-WM in Tokio: Österreich im Einzel- und Teambewerb unter den Möglichkeiten

Österreichs Trampolinspringer landeten am ersten Tag der Weltmeisterschaft im Trampolinspringen in Tokio leider im geschlagenen Feld. Im 98-köpfigen Einzelbewerb gelangen nur die Plätze 63 (Niklas Fröschl, links), 74 (Martin Spatt, Mitte) und 78 (Benny Wizani, rechts). Damit resultierte im Teambewerb der 19. Rang.

Einzig Niklas Fröschl gelangen seine beiden WM-Auftritte in guter Normalform [Pflicht|Kür]. Martin Spatt patzte sowohl in der Pflicht- wie in der Kürübung. Dem hoch eingeschätzten vorjährigen Jugend-Olympia-Medaillengewinner Benny Wizani wurde bei seiner ersten Elite-WM ein Pflicht-Abbruch im achten der zehn Sprünge zum Verhängnis [Video]. Mit der insgesamt 19.-besten Kür [Video] zeigte er allerdings auf und bewies, dass sein ursprüngliches WM-Ziel „Semifinale der besten 24“ bei einer fehlerfreien Pflicht sicher erreichbar gewesen wäre.

Österreichs Trainer Wilfried Wöber bemängelte als Ursache der „trotz guter Vorbereitung im Vorfeld und vor Ort“ schlecht gelaufenen WM die „bei Großereignissen mangelnde Routine.“ ÖFT-Sportdirektorin Ingrid Hemedinger: „Die Jungs konnten heute ihre Leistungen nicht abrufen, zu denen sie imstande sind. In der Vorbereitung hat alles gepasst, der Transfer in den Wettkampf nicht. Das müssen wir noch schaffen. Gemäß den Trainingsleistungen wäre ein Teamergebnis in den Top 10 und Bennys Semifinaleinzug sicher drin gewesen.“

Das Einzel-Qualifikationsfeld führt Weißrusslands Hancharou Uladzislau vor den beiden Chinesen Gao Lei und Dong Dong an. Im Teambewerb geht China vor Weißrussland und Russland in die Medaillen-Entscheidung. In der Nacht von heute Donnerstag auf morgen Freitag eröffnet sich für Benny Wizani und Niklas Fröschl im Synchronbewerb ihre zweite und letzte WM-Chance.

Videos der österreichischen Trampolin-WM-Übungen:


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