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Trampolin-WM in Tokio: Starker 12. Synchron-Platz für Benny Wizani und Niklas Fröschl!

Trampolin-WM in Tokio: Starker 12. Synchron-Platz für Benny Wizani und Niklas Fröschl!

Die Einzelplatzierungen hatten enttäuscht, doch im Synchronbewerb der Trampolin-Weltmeisterschaft lief es für Österreich ausgezeichnet: Benny Wizani und Niklas Fröschl landeten in der Nacht auf Freitag (MEZ) in Tokio auf dem zwölften Gesamtrang. Besonders im Pflichtprogramm überzeugten die beiden auf Position 5. Mit der 14.-besten Kür wurde das Finale der besten Acht (maximal ein Duo pro Land) insgesamt schließlich nur um einen Platz knapp verpasst.

Video Synchron-Pflichtübung | Video Synchron-Kürübung

ÖFT-Trampolin-Sportdirektorin Ingrid Hemedinger: „Das war heute wirklich stark.“ Benny Wizani: „Mit unserer Pflichtübung bin ich echt zufrieden. Schade, das uns ein paar Kür-Kleinigkeiten das Finale gekostet haben.“ Niklas Fröschl: „Die Pflicht ist super gelaufen, auch mit der Kür konnten wir unsere Qualifikationsleistung noch einmal bestätigen.“

Im Vorjahr Bronzemedaillengewinner der Olympischen Jugendspiele und heuer erstmals Staatsmeister, zeigte Benny Wizani nun auch bei seiner ersten Elite-WM insgesamt deutlich auf. Mit der 19.-besten Einzelkür sprang der erst 18-jährige in Wien trainierende Tullnerfelder mitten hinein in die „Erwachsenen“-Weltklasse seines Sports. Vor ihm lag in der Kür kein einziger jüngerer Sportler, allerdings eine ganze Gruppe Athleten, die den 30. Geburtstag bereits hinter sich hat.

Leider hatte ein schwerer Fehler Wizanis samt Übungsabbruch nach dem achten der zehn Pflichtsprünge am Donnerstag ein zählbares Einzel-Gesamtergebnis verhindert (nur Platz 78 im 98-köpfigen Feld) und den Aufstieg in das Semifinale der besten 24 gekostet. Das beeindruckende Synchronergebnis sorgte allerdings am Freitag für ein versöhnliches WM-Ende.

Niklas Fröschl, von 2016 bis 2018 dreimal österreichischer Einzel-Staatsmeister, kann die Weltmeisterschaft 2019 für sich selbst durchgängig positiv resümieren. Der 22-jährige WAT-Brigittenau-Vereins- und Trainingskollege Benny Wizanis hatte bei den letzten Großereignissen stets Nerven gezeigt und sein Potenzial nie ausgespielt. In Tokio war der Bann gebrochen und Fröschl absolvierte alle vier WM-Auftritte an der Obergrenze seiner Möglichkeiten.

Platz 5 in der WM-Synchron-Pflichtwerrtung für Benny Wizani und Niklas Fröschl:

Die 14.-beste Synchronkür bedeutete insgesamt dann den zwölften Gesamtrang:


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